Hier der Ernährungsplan nach der reduzierten Ernährung …

So. Nun habe ich also 8 Wochen Tütenessen – oder besser Tütentrinken hinter mir und vier Wochen mit “richtiger”, aber auf 1500 kcal beschränkter Ernährung und habe insgesamt gute 12 kg abgenommen – eine Zwischenetappe zu meinem Wunschziel.

Jetzt kommt erst einmal eine vierwöchige Verfestigungsphase, in der weder zu- noch abgenommen werden sollte.

Dazu wurde auch wieder mein Grundumsatz neu ermittelt, indem ich für gut zwei Stunden wieder unter “der Haube ” lag und mein CO2-Ausstroß gemessen wurde.
Den größten Anteil am Grundumsatz im menschlichen Körper haben laut wikipedia Leber und Skelettmuskulatur mit je etwa 26 %, gefolgt vom Gehirn mit 18 %, dem Herz mit 9 % und den Nieren mit 7 %. Die restlichen 14 % entfallen auf die übrigen Organe.
Bei mir ist der so ermittelte Grundumsatz nun um gut 100 kcal geringer als zu Beginn der Studie, mein Körper benötigt  jetzt also tgl. ca. 1300 kcal, um die Funktionen aufrecht zu erhalten.

Morgen wird wiederum eine Grundumsatzbestimmung gemacht, diesmal mit der Körpertemperaturmethode, wo ich mich stundenlang in einem kleinen Raum aufhalten werde, lesen kann und so, die Veränderung der Raumtemperatur wird dann Grundlage der Bestimmung meines Grundumsatzes sein.

Beim Zuckertest zeigte sich, dass sich meine Zuckerwerte nicht wie erwartet verbesserten, auch das wurde im neuen Ernährungsplan berücksichtigt.

Der neue Ernährungsplan sieht so aus:

Lebensmittelmengen für die Energiestufe 1800 kcal

Getränke

mind. 1500 ml kalorienfreie Getränke

Brot & Getreide
250 g
Kartoffeln, Nudeln/Reis
300g Kartoffeln (Nudeln/Reis roh ca. 70g)
Gemüse
mind 350g
Obst
300 g (oder 150 g Obst und 20 g (1El) Marmelade)
Milch & -produkte
250 g
Käse & Quark
60 g
Fleisch (fettarm) und Fisch
100g
Wurst
30 g
Eier
2-3 pro Woche
Sichtbare Fette (Margarine) und Öle
40 g

Was ist der Unterschied?
Gemüse von mindestens 300 g auf 350 g; Obst von 200g auf 300g (das in Klammern ist bestimmt versehentlich nicht korrigiert worden); Käse und Quark von 30g auf 60g; fettarmes Fleisch und Fisch von 70g auf 100g,
und Fette und Öle von 30g auf 40g
Gleich blieb der gestattete Verzehr von Brot, Kartoffeln/ Nudeln/ Reis und von Eiern.

juhuu

Heute war wieder Ernährungsberatung und Wiegen angesagt und diesmal habe ich gar nicht gleich mitbekommen, welchen Grund zur Freude ich habe – ich war so sehr davon besessen, dass es jetzt langsamer geht, dass ich nur die Werte hinter dem Komma ermittelt hatte und dabei ein ganzes Kilogramm übersehen hatte. Taraa, ich wiege nun UNTER 90 kg.
Gestern machte mir übrigens eine junge Nachbarin ein Kompliment als ich ihr und ihrem Fahrrad die Tür aufhielt. “Sie sehen schön aus.” hat sie im Vorbeigehen gesagt. Sie meinte bestimmt meinen kurzen Haarschnitt, aber ich nehme es mal für ALLES an und freu mich.
In meiner Familie sagen sie (mit anerkennendem Nicken): “Sieht man, dass du abgenommen hast” – und das ist ja auch schon was, was man gern hört, wenn man zu dick ist, aber zugegeben, das von der Nachbarin ist noch netter zu hören.

Die letzte Woche Tütenessen ist angebrochen und wir haben danach vier Wochen kalorienreduziertes Essen vor uns – echtes Essen, so mit Brot, Kartoffeln, Fleisch, Obst, Gemüse.

Richtiges Essen; solches zum Kauen!

Ich kann es noch gar nicht fassen. In Vorbereitung auf diese Zeit haben wir dann auf Grund des zuvor ermittelten Grundumsatzes die Kalorienmenge, die wir essen dürfen individuell zugeteilt bekommen. Ich darf 1.500 kcal täglich essen.
Diese Menge wurde uns nach der Ernährungspyramide aufgeteilt in Obst-Gemüse, kohlehydrathaltige Lebensmittel, Fleisch- und Wurstwaren; Milchprodukte, Fette, Eier.

Die mir “zustehenden” Mengen eines Tages sind:

Getränke
mindestens 1500ml kalorienfreies
Stärkehaltiges
250 g Brot und Getreide und – im Rohzustand – 300 g Kartoffeln oder 70 g Nudeln/Reis
Gemüse
mindestens 300 g
Obst
200g (oder 150g Obst und 20g Marmelade)
Milch- und Milchprodukte
250 g

Käse und Quark

30 g
fettarmes Fleisch und Fisch
70 g
Wurst
30 g
Eier
pro Woche 2-3 Stück

Fette und Öle

30g

Danach haben wir durchgespielt, wie diese Mengen am Besten über den Tag zu verteilen sind, dass sie in unseren Tagesablauf passen und doch keine zu langen “Leerzeiten” entstehen.

Bei mir geht es morgens um 6.00 Uhr weiterhin nur mit einer Tasse Kaffee los, um 8 Uhr Frühstück – ein Müsli, bestehend aus Buttermilch mit Haferflocken und Obst – war schon vorher mein Frühstück ( halten lange satt die rohen Haferflocken).
Dann 11.30- Mittagessen Gemüse,Fleisch-Kartoffeln , dann fahre ich auf Arbeit oder mache Erledigungen – Zwischenmahlzeit gegen 14.30 Uhr – ein Brot mit Marmelade (oder mit Kokosöl und Salz) und 19 Uhr dann wieder zu Hause und Abendbrot Brot, Käse, Salat
Nicht gerade üppig, aber satt wird man – und hoffentlich geht das Abnehmen auch wirklich weiter.