war lange nicht mehr hier …

Ja, ich war lange nicht mehr hier, ich musste mir sogar etwas das Hirn verbiegen bis mir die Adresse meines eigenen Blogs hier wieder eingefallen ist.
Der Grund ist, dass ich ganz mit der Krankheit meiner Mutter – Lungenfibrose – , die sie zur dauernden Bettlägerigkeit verdammt hat, und der Krankheit ihres Mannes – Demenz – ausgelastet bin, so dass es mir nur selten möglich ist, mal den PC anzumachen.
Trotzdem arbeite ich weiter an meinem Gewicht – zur Zeit gingen die Versuche leider in die gegenteilige Richtung, für jemanden zu kochen, dem nichts mehr schmeckt und der wenn, nur kleinste Portionen herunter bekommt, bedeutet möglichst hochkalorisch zu kochen – das ist für eine Dickmadam, die keine sein will, nicht gerade förderlich in der Umsetzung.

Aber, zu meiner Erbauung habe ich dieses Video gefunden, auch Dicke können… – sagt mir das.

Fachliteratur: Die Zucker-Fettfalle

Der Ernährungsmediziner Prof. Dr. Olaf Adam, Autor des Buches „Die Zucker-Fett-Falle“ erklärt :

„Man muss ich im Klaren sein – dauerhaft abnehmen ist ein Langzeitprogramm. Schnell abnehmen bedeutet meist auch schnell wieder zunehmen.“

Er hat ein Programm entwickelt, dass das Zusammenspiel von (dick machenden) Zucker ( dick machenden)  Fett betrachtet, denn das hat er als die Ursache des zu dick Werdens erkannt.

Worum geht es bei dieser Diät?

Werden Zucker und Fett gemeinsam aufgenommen,verwertet der Körper zunächst die Kohlehydrate, die bevorzugt zur Energiegewinnung herangezogen werden. Die Fette werden derweil in Fettdepots gespeichert. Werden nun Fette und Kohlehydrate getrennt, können beim Kohlehydrate-Verzehr keine Fette mehr in die Depots wandern. Werden Fette allein verzehrt, wird aus ihnen die Energie gewonnen.

► Wir brauchen die Energie von Kohlehydraten genauso wie die der Fette. Um beides optimal nutzen zu können, trennt diese Diät die Aufnahme von Fett und Zucker zu den verschiedenen Mahlzeiten:

► Frühstück: wenig Fett (Low Fat) Morgens brauchen wir Energie, der Stoffwechsel muss angekurbelt werden. Das gelingt mit Vollkorn und wenig Fett.

► Mittags: wenig Fett (Low Fat): Wieder Kohlehaydrate. Dann ist der Körper den ganzen Tag ausreichend mit Zucker versorgt. Das Nachmittagstief bleibt aus.

► Abends: Wenig Kohlehydrate (Low Carb) So kann sich auch Ihr Stoffwechsel entspannen und Sie gut schlafen lassen.

► Diese Diät kann, etwas gelockert, auch als dauerhafte Ernährungsform angewandt werden. Es drohen keine Mangelerscheinungen.

Was ist erlaubt?

► Eigentlich alles, aber im richtigen Maß zur richtige Zeit.

► Am Vormittag eine Banane, Brot oder Brezel am Vormittag als Zwischenmahlzeit.

► Rohes oder gekochtes Gemüse, Naturjoghurt und Quark (fettarm) ohne Früchte und Zucker am Nachmittag als Zwischenmahlzeit.

► Abends lieber ein Stück Schinken oder Käse

► Sie sollten auch nie auf einen Snack verzichten, wenn Ihnen danach ist.

Was ist verboten?

► Komplett verboten ist eigentlich nichts. Bei vielem sollten Sie sich aber zurückhalten, z.B. Süßigkeiten.

► Nahrungsmittel, die viel Fett und gleichzeitig Zucker enthalten, z. B. Fertiggerichte, Butterbrötchen mit Marmelade, Vollfett-Joghurt, Ketchup

► Softdrinks, Isodrinks, Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare. Achtung: Auch Light-Produkte können viel Zucker enthalten.

► Knabbereien vor dem Fernseher: Chips, geröstete Nüsse, Trüffelpralinen etc.

► Was passiert bei dieser Diät?

► Der Körper speichert kein Fett, weil die Kohlehydrate nicht in Fett umgewandelt werden. Sie nehmen ab.

Werde ich denn trotzdem satt?

Ja, denn diese Diät setzt nicht auf Kalorienreduzierung sondern auf die Trennung von unterschiedlichen Nahrungsbestandteilen.

Satt werden Sie leicht, wenn Sie diese Tipps beherzigen:

► Nehmen Sie möglichst regelmäßig Ihre Mahlzeiten zu sich.

► Essen Sie in Ruhe.

► Haben Sie Ihre (nicht zu große) Portion gegessen, machen Sie eine Pause. Das Sättigungsgefühl setzt mit Verzögerung ein.

► Mindestens 1 bis 1,5 Liter zuckerfreie Getränke zu sich nehmen, z.B. Tee oder Wasser.

Wie viel kann ich abnehmen?

► Für fünf Kilo Gewichtsabnahme müssen sie rund sechs Wochen rechnen, für 10 bis 15 Kilo mindestens drei Monate. Aber: Je langsamer Sie abnehmen, umso gesünder und anhaltender ist es. Und auch Ihre Haut kann sich so besser ihrem neuen Umfang anpassen.

► Nach zwei bis drei Wochen kann stoffwechselbedingt ein vorübergehender Stopp eintreten.

► Wollen Sie mehr als 15 Kilo abnehmen, sollten Sie das unter Aufsicht eines Arztes tun.

weiter Bücher über Ernährung von Prof. Dr. Olaf Adam

Zucker ist echt teuflisch

 

Zucker ist zum einen ein Sammelbegriff für alle süß schmeckenden Saccharide (Einfach- und Zweifachzucker), zum anderen aber auch die Handelsbezeichnung für den Zweifachzucker Saccharose. Er wird sowohl als Nahrungsmittel als auch Genussmittel angesehen. Er ist eines der Nahrungsmittel, welche kein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen.

Das Wort „Zucker“ stammt ursprünglich aus dem Sanskrit-Wort शर्करा (śarkarā) für „süß“, das als sukkar (‏سكر‎, verb: sakkara) insArabische entlehnt wurde und von dort in den europäischen Sprachraum gelangte. (Quelle: Wikipedia)

(Haushalts)Zucker hat die Summenformel C12H22O11. Sein physiologischer Brennwert beträgt 16,8 kJ oder 4,0 kcal pro Gramm. Wer Zucker zu sich nimmt, dessen Gehirn schüttet das Hormon Dopamin aus und das signalisiert dem Körper dann: „Das war ja echt was Gutes, iss das bloß schnell wieder!“

Zucker macht schleichend und unauffällig krank, so dass es dauert, bis man im Zuckerkonsum den Grund für seinen schlechten Gesundheitszustand sucht. Dazu gibt sich die Industrie alle Mühe ihn uns schön zu reden. Gut zwanzig Bezeichnungen verwendet sie für Zucker, manche wirken fruchtig gesund, andere wieder ganz und gar  unsüß:

-Saccharose
-Glucose
-Fructose
-Fruchtzucker
-Traubenzucker
-Raffinose
-Glucose-Sirup
-Fruktose-Sirup
-Glucose-Fructose-Sirup
-Traubensüße
-Dextrose
-Sukrose
-Fruchtsüße
-Kandis
-Melasse
-Laktose (Milchzucker)
-Invertzucker(sirup)
-Maltose
-Malzzucker
-Maltodextrin

Industriezucker enthält keinerlei Vitamine oder Mineralien mehr. Es handelt sich hier um leere Kohlehydrate.  Da mit dem Zucker weder Vitamine noch Mineralien aufgenommen werden, muss sich der Körper anderweitig versorgen und holt sich die fehlenden Mineralien und Vitamine aus seinen eigenen Vorräten, um den Zucker zu verarbeiten und das Tag für Tag, so dass irgendwann ein Mineralstoffmangel des Körpers die Folge ist. Daraus entstehen Karies, Fettsucht, Infektanfälligkeit und generell ein schwaches Immunsystem , aber auch Hyperaktivität bei Kindern und  bei uns Erwachsenen ein schnelleres, vorzeitiges Altern. Zu den langfristigen Folgen des Zuckerkonsums wird Osteoporose und Diabetes gezählt. Zusätzlich erhöht Zucker das Risiko an Herzerkrankungen oder Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Asthma und Multipler Sklerose zu leiden. Zucker schädigt außerdem die Leber, irritiert den Magen, zerstört die gesunde Darmflora und füttert die dort ansässigen parasitären Pilze; und soll Ursache von Hormonstörungen der unterschiedlichsten Art sein.

Hier ein interessanter Artikel des Spiegels:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87997205.html

und hier ein interessanter Artikel eines Bloggers, der seine Ernährung wissenschaftlich auf Steinzeitniveau gebracht hat

http://blog.paleosophie.de/2011/08/22/warum-zucker-nicht-gesund-sondern-giftig-ist-das-lustige-video-mit-der-bitteren-wahrheit/